Über das dazwischen stehen, zwischen Welten unterschiedlicher Personen, weil ich lebe in Beziehungen, ich bin ich - aber ich bin ich mit anderen, mit dir oder wenn nicht mit dir dann mit dir, verstehst du. Und wenn nicht mit dir oder mit dir dann mit mir, das ja sowieso, mit mir richtig und wichtig, bin mit mir in dem Dazwischen, den Zwischenräumen. Aber die sind nur, wenn ich davor und danach mit dir bin. Bzw. das Gefühl besteht simultan, kein davor und danach sondern wie dreigleißig fahren. Immer. Oder noch mehr, mehrgleisig fahren. Weil wenn ich mit dir bin bin ich auch mit mir und dir usw.
mehrgleisig, fleißig?, gleichzeitig
Zeit als kontest? Wenn wir dann hier sind, beide, also wirklich hier und dann die zeit in der wir beide nicht hier waren trotzdem präsent ist. Vielleicht das schlechte Gewissen des Moments des Vergessens. Oder die Reaktion darauf, weil man kommuniziert ja immer, auch wenn du nicht hier bist und ich nicht dort.
PIECES
JULY 2026
short film